Die Felder
sind bestellt,
die Arbeit
ist getan.
Für das,
was uns hier hält,
gibt es
noch keinen Plan.
Das
Tagwerk ist vollbracht.
Am
Horizont kein Licht,
das hell
über uns wacht,
das unsere
Trägheit bricht.
So ewig
scheint die Nacht,
die sich
herniederlegt,
gar still
und mit Bedacht
durch matte
Glieder fegt.
So lehrt
uns jene Stille,
dass alles
ist im Fluss,
auch nimmermüder
Wille
mal
schlafen gehen muss.
©
Nicole Schönfeld 2024
Heute ist
mein fauler Tag,
tue nur,
was ich gern mag.
Müßig sein bei gutem Tee,
sag ich
allem Stress ade.
Ganz egal,
wer heut was will,
alle Uhren
steh'n heut still.
Kein Bemühen,
ohne Last,
kein
Gedrängel, keine Hast.
Langes
Schlafen, weckerfrei,
ruft mich
keine Pflicht herbei.
Ich mit
mir und ganz allein,
heute darf
ich einfach sein.
Weihnachten,
du schönste Zeit
auf der
Erde weit und breit.
Bunte
Kugeln, Lichterkerzen,
lächelnde
und offene Herzen.
Helle
Fenster, laute Glocken,
warme
Mützen, dicke Flocken.
Tannenduft
und gutes Essen,
Weihnachtslieder
unterdessen.
Warme
Plätzchen, Augenglanz,
Handschuhe
und Lichterkranz.
Rote
Nasen, Schneeballschlacht,
Heiligabend,
stille Nacht.
Schneegestöber,
pudelnass,
träumen,
hoffen, wünschen, dass
Frieden
aus den Wolken schneit.
Weihnachten,
du schönste Zeit.
In der Ferne, weite Sicht
glimmt vor
meinen Augen auf.
Schließe sie und scher’ mich nicht
um des
eigenen Schicksals Lauf.
Unerkundet
flieht der Duft
aus den
Lettern neuer Seiten,
aufgestaut,
durchsetzt die Luft,
um in mich
hineinzugleiten.
Schon
bewegt das müde Bein
sich und
zieht das andere mit.
Ausdruckslos,
läuft querfeldein,
was meinem
Entschluss entglitt.
Fest an
Marionettenseilen
häng’ ich
regungslos und still,
hier im
Zeitengeist zu weilen,
weil das
Schicksal es so will.